Übung 4
Herzlich Willkommen zur vierten Übung Statistik 3. Diese Übung trainiert mehrere neue Befehle um anschliessend verschiedene Kodierungen in R durchzuführen.
Führen Sie zunächst folgenden R-Code aus, um einen Beispieldatensatz für die Befehle zu erhalten:
aggregate(x, data, FUN)
x
data
FUN
Bestimmen Sie mittels aggregate() die Mittelwerte und Standardabweichungen der Neugier je Geschlecht.
| \(\overline x_{m}\) | \(\quad=\quad\) | |
| \(\overline x_{w}\) | \(\quad=\quad\) | |
| \(\overline x_{d}\) | \(\quad=\quad\) | |
| \(s_{m}\) | \(\quad=\quad\) | |
| \(s_{w}\) | \(\quad=\quad\) | |
| \(s_{d}\) | \(\quad=\quad\) |
table(x)
x
unique(x)
x
Datensatz[Zeilen,Spalten]
Zeilen
Spalten
Beispiel
Führen Sie die folgenden Aufträge durch
Jede der Kodierungen wird verwendet um den Einfluss der Ausprägungen nominalskalierter Variablen auf den Regressanden bestimmen zu können.
Bei der Dummykodierung geht es darum, den Einfluss einer Ausprägung (Referenz) mit den Einflüssen der anderen Ausprägungen zu vergleichen.
Dazu erstellen wir für jede Ausprägung (ausser der Referenz) eine neue (Dummy-)Variable. Eine Person bekommt in einer bestimmten Dummyvariable den Wert 1 zugewiesen, wenn Sie selber diese Ausprägung aufweist, ansonsten den Wert 0.
Importieren Sie zunächsten den Datensatz Uebung_Statistik3_4a.csv und verschaffen Sie sich einen Überblick über die darin enthaltenen Variablen/Spalten.
Wir werden eine Dummykodierung für die Variable Lieblingsessen vornehmen um anschliessend die Offenheit der Personen vorherzusagen. Nutzen Sie table() um alle möglichen Ausprägungen der Variable Lieblingsessen zu bestimmen. Wie viele verschiedene Ausprägungen sind vorhanden?
Wie viele Dummyvariablen sind somit nötig?
Führen Sie die Dummykodierung durch
Normalerweise wird für die Referenz keine Dummyvariable angelegt. Führen Sie trotzdem eine Regression mit Offenheit als AV und allen Dummyvariablen als UV durch und lassen Sie sich die Ergebnisse mittels summary() anzeigen. Was fällt Ihnen auf?
Führen Sie die Regression einmal mit Pommes und einmal mit Pizza als Referenz durch (die jeweilige Dummyvariable sollte also nicht mehr enthalten sein). Schauen Sie sich jeweils den Haupteffekt von Sushi an. Was fällt Ihnen auf und wie kommt es dazu?
Wie sind die Regressionskoeffizienten zu interpretieren? Was sagt uns ein signifikanter/ nicht signifikanter Koeffizient jeweils?
Bei der ungewichteten Effektkodierung geht es darum, den Einfluss jeder Ausprägung (ausser der Referenz) mit dem ungewichteten Mittelwert über die Ausprägungen zu vergleichen.
Dazu erstellen wir für jede Ausprägung (ausser der Referenz) eine neue (Effekt-)Variable. Eine Person bekommt in einer bestimmten Effektvariable den Wert
Führen Sie die ungewichtete Effektkodierung mit Pommes als Referenz in R durch. Das heisst, für Pommes ist keine Effektvariable notwendig.
Überprüfen Sie die Häufigkeiten erneut mittels table().
Führen Sie die Regression der Offenheit auf die (ungewichteten) Effektvariablen durch. Welche Hypothesen wurden diesmal für die einzelnen Regressionskoeffizienten geprüft.
Wie sind die Regressionskoeffizienten zu interpretieren? Was sagt uns ein signifikanter/ nicht signifikanter Koeffizient jeweils?
Bei der gewichteten Effektkodierung geht es darum, den Einfluss jeder Ausprägung (ausser der Referenz) mit dem gewichteten Mittelwert über die Ausprägungen zu vergleichen.
Dazu erstellen wir für jede Ausprägung (ausser der Referenz) eine neue (Effekt-)Variable. Eine Person bekommt in einer bestimmten Effektvariable den Wert
Führen Sie die gewichtete Effektkodierung mit Pommes als Referenz in R durch. Das heisst, für Pommes ist keine Effektvariable notwendig.
Überprüfen Sie die Häufigkeiten erneut mittels table().
Führen Sie die Regression der Offenheit auf die (gewichteten) Effektvariablen durch. Welche Hypothesen wurden diesmal für die einzelnen Regressionskoeffizienten geprüft.
Wie sind die Regressionskoeffizienten zu interpretieren? Was sagt uns ein signifikanter/ nicht signifikanter Koeffizient jeweils?
Alle unsere Hypothesen beziehen sich auf verschiedene Mittelwerte oder Mittelwertsdifferenzen. Im letzten Abschnitt werden Sie verschiedene Mittelwerte bestimmen und diese mit Ihren Regressionskoeffizienten vergleichen.
Bestimmen Sie folgende Mittelwerte mittels der Funktionen mean() und/oder aggregate().
Vergleichen Sie diese Mittelwerte mit den Achsenabschnitten ihrer Regressionen. Was fällt Ihnen auf?
Können Sie auch die anderen Regressionskoeffizienten aus den Mittelwerten herleiten?